Monatsarchiv für April 2006


 Neuer Song, neue Videos und neuer Termin

Endlich wieder was Neues: Der nächste Song vom aktuellen Album steht unter Media zum Download bereit, neue (Kurz-)Videos vom Auftritt im Erfurter Stadtgarten im Rahmen der Tour mit Hugo Race sind auch dort zu finden und ein neuer Termin ist ebenfalls online.

Am vergangenen Samstag hat Sigi auch den Shane McGowan beim Festival de la Chansons Mondiale im Stadtgarten gegeben. Fotos von diesem Event könnt ihr euch auf der Homepage der t.akt ansehen.

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 Jena – Rosenkeller (05.04.)

Etwas verspätet hier nun meine Impressionen vom letzten Konzert der Tour.

Große Freude, als wir in Jena die Kneipe „Hurvinek“ finden, da ich seit ungefähr dreißig Jahren ein glühender Verehrer von ihm und seinem Vater bin. Dann mitten auf der Straße die BILD-Zeitung: „Trinkhalle Anger“. Heute scheint einiges zu gehen. Im altehrwürdigen „Rosenkeller“ – hier haben wir als Rockband schon grandiose Auftritte inklusive Video-Dreh hingelegt – spielen wir einen prima Abschlußgig. Sehr intensiv und direkt, da wir ja beinahe im Publikum stehen. Leider gelingt es mir wieder nicht, eine Gitarrensaite zu zerreißen. Naja. Die Fotos sind diesmal von Steffen Klapper. Seine Eisenacher Band „Risse“ war für mich immer eine der besten aus unserer Gegend. Zum Glück hat er das Musizieren aber nicht aufgegeben und spielt in einer neuen Formation, deren Namen mir momentan leider nicht einfällt. Hilfe erwünscht.

Danach große Verabschiedungsarie, da wir uns die Hugo Race Show heute nicht anschauen, sondern direkt nach Erfurt düsen. Alle sind etwas bedröppelt, dass es so schnell vorbeiging. Dabei waren wir gerade fein eingespielt. Aber so konnte es zwischen Johannes und mir wenigstens nicht zu langweiligen Routine-Auftritten kommen.

Ich möchte mich bei Hugo Race und seiner Band, bei Johannes Kirchberg, Robert Pfotenhauer und natürlich Simone Weikelt für inspirierende Tage und Nächte bedanken. Ich wünsche allen viel Glück für die Zukunft und lauter so Dinge, die im englischen immer viel besser klingen. Und ehe ich jetzt noch sentimentaler werde:

Frohe Ostern und bis gleich.

Andreas

PS.: Am 22. April steigt im Stadtgarten zu Erfurt ein alternativer Grand-Prix (???). Neben einigen lokalen Show-Größen gebe ich den Shane MacGowan mit „Rainy Night In Soho“. Gestern war die erste Probe mit einer umwerfenden Gala-Band. Wird bestimmt lustig.

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 Erfurt – Stadtgarten

Heimspiel! Dementsprechend aufgeregt, zumal ich seit Jahren davon träume, im Stadtgarten spielen zu können. Ich glaube das letzte Mal haben wir 1991 oder so auf dieser grandiosen Bühne gestanden. Zur Releaseparty von „Zähne ’91“. Naja. Irgendwann wurde der Saal dann für Jahre geschlossen. Und jetzt darf man da ab und zu wieder musizieren. Sehr schön.

Es sind viele Freunde und Bekannte da. Wir beginnen etwas früh mit Rotwein und spielen daher ein leicht beschwipstes Konzert, was den Vorteil hat, dass wir uns als Duo auf der riesigen Bühne nicht ganz so verloren vorkommen. Fotos davon stehen wie immer unter Media. Nach der Hugo Race Show steigt eine Geburtstagsparty für Schlagzeuger Chris, von deren Verlauf ich nicht mehr allzu viel weiß. Ich glaube, die Bilder sagen genug.

Nachher geht es nach Jena in den Rosenkeller, wo für uns die Tour leider endet. Hugo Race And The True Spirit fahren noch eine ganze Weile in Europa rum. Stellenweise 19 Gigs ohne freien Tag. Hut ab, meine Herren!

Bis gleich

Andreas

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 Potsdam – Waschhaus

Nutzen den Tag, um unseren langjährigen Freund und Promoter Martin Steinert in Berlin zu besuchen. Erzgebirgischer Kräutertee. Danach unterschätzen wir die Dimensionen der Hauptstadt und bleiben fast im Kreisverkehr an der Siegessäule stehen, weil wir den Tank leergefahren haben. Irgendwie schaffen wir es aber zur nächsten Tanke und kommen leicht verspätet im „Waschhaus“ in Potsdam an. Dort findet gerade ein fliegender Wechsel statt: Ersatzsoundmann Phil reicht die Knöpfe an Doodles (?) weiter, der vor zwei Tagen aus Australien eingeflogen ist, zur Freude der Band einen echten Football mitbringt und behauptet, Anger77 in Eisenhüttenstadt schon einmal monitormäßig betreut zu haben. Kann mich nicht daran erinnern. Bei unserem Konzert geht Doodles (?) richtig mit und verpasst meiner Stimme lustige Delays. Das mag ich sehr.

Leider haben wir diesmal nur einige Kunstfotos der Show zu bieten, da der Kamera-Akku nicht mehr wollte. Dafür sind die aber von Giovanni Ferrario, der bei Hugo Race Bass spielt. Bei der Gelegenheit möchte ich noch die restlichen Namen der Band nachreichen. Siehe Fotos von gestern: Am Keyboard sitzt Marta Collica. Chris Huges spielt Schlagzeug und bekommt leuchtende Augen, als er mein AC/DC-Shirt sieht: „Das war mein erstes Rockkonzert in Australien. Ich war zwölf und Bon Scott stand noch am Mikro.“ Michelangelo Russo ist zuständig für Trompete, Posaune, Mundharmonika und tausend eigenartige Sounds. Nicht zu vergessen natürlich Hugo Race, Mastermind an Gesang und Gitarre.

Nach dem Konzert Nachtfahrt nach Erfurt, weil morgen spielen wir zu Hause im Stadtgarten!
Bin jetzt schon nervös.

Andreas

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 Dresden – Tante Ju

Beim Frühstück in Halle entdecke ich in Steves CD-Regal eine Unmenge alter Anger77-Kassetten, die ich selbst nicht kenne. Er hat früher jedes Konzert mitgeschnitten, das er besucht hat. Denkwürdige Dokumente, die er mir unbedingt mal kopieren muss. Zum Beispiel 1996 auf der Peißnitz-Bühne in Halle, wo ich es tatsächlich geschafft habe, einen kompletten Auftritt schief zu singen, außer Bowies „Heroes“, das ging halbwegs.

Auf dem Weg zu „Tante Ju“ stolpern wir in einem Dresdner Industriegebiet über Schilder, die „Erotic-Car-Wash“ offerieren. Was kann man sich darunter vorstellen? Vorschläge sind erwünscht. Ich glaube ja, das einem dann halbnackte Frauen das Auto ablecken. Leider scheint am Sonntag Abend dort niemand zu arbeiten. Naja.

Erotic Car Wash

„Tante Ju“ ist ein wunderschön im Flugzeug-Stil gestalteter Club. Wir stellen mit Tourmanagerin Simone das Cover von „Allein Im Flugzeug“ nach. Heute starten wir mit „Die Sonne geht unter“ und es funktioniert wunderbar. Gelungene Show. Danach fotografiere ich Hugo Races Konzert, damit wir hier die Band mal vorstellen können. Wie immer unter Media. Bis gleich oder morgen in Potsdam.

Andreas

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 Halle – Objekt 5

Frühling. Wir schaffen es, uns im Stau auf der Fahrt nach Halle fast einen Sonnenbrand zu holen. Als wir endlich da sind, gehe ich an der Saale spazieren. Vom Hochwasser ist nicht viel zu sehen. Dafür verstehe ich, warum sich Phillip Boa hier angeblich mal ein Haus kaufen wollte. Beim Soundcheck testen wir Veränderungen im Programm. Wir starten jetzt mit „Voll wie tausend Mann“. Guter Plan. Das Konzert ist unser bisher bestes, wir lassen uns in die Musik fallen und schwitzen wie Sau. Tolles Publikum, das sich nicht von „Wetten Das“ (Gottschalk gastiert zum erstenmal in Halle) aus dem Objekt 5 fernhalten lässt. Hinter der Bühne wird es langsam familiär, wir beginnen, die typischen Backstgage-Fotos zu machen. Siehe wie immer unter Media. Sehr schön. Hugo Race spielt eine grandiose Show mit neuer Setliste. Wir übernachten bei einem alten Freund in Halle und da ist es fast wie bei Mutti zu Hause. Morgen geht es in die Tante Ju nach Dresden, wenn das Hochwasser nicht doch noch zuschlägt.

Bis gleich

Andreas

Frühling in Halle

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