Monatsarchiv für September 2006


 Eisenach Schlachthof Neue Downloads

Guten Tag,

ich kann mich den Lobhudeleien im Gästebuch nur anschließen. Die Veranstaltung im Schlachthof war super organisiert, wir durften feine neue Bands sehen und konnten unser Programm komplett spielen, obwohl wegen Anwohneralarm frühzeitig Schluss sein musste. Meistens hat man da als letzte Band die Arschkarte und muss Lieder weglassen, weil die Kollegen vorher gnadenlos überziehen. Vielen Dank, dass das alles funktioniert hat.

So konnten wir auch „Viel zu kalt“ erstmals in der lauten Version kredenzen. Nachzuschauen und zu hören unter Media (da gibt es auch nette Fotos). Allerdings ist die Datei mit 81MB etwas fett. Da sieht man mal, was Gitarrensoli so alles ausmachen.

Der Sprung vom Liedermacher zum Rocker fiel übrigens nicht schwer, da uns die Wartburgstädter quasi auf Händen durch unsere Lieder trugen. Mal sehen, wie das am 2. Oktober im Dresdner Societätstheater wird. Auf jeden Fall freuen wir uns alle schon darauf, ein weiteres Mal mit der kompletten Band zu spielen, auch wenn das Publikum da wahrscheinlich sitzen wird.
Achso, mit „Vorhang“ steht seit dem 23.09. auch wieder ein fantastisches Stück von „Betrunken von der Liebe“ zum download bereit.

Bis gleich

Andreas

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 Abenteuer Küchenkonzert Leipzig Alte Schlosserei

Juhu, ersten Soloabend außerhalb der Heimatstadt mit Erfolg über die Bühne gebracht. Fotos und Videos (unter anderem das neue Lied: „Viel zu kalt“) unter Media.

Die Küche in der Alten Schlosserei ist wirklich eine, in der das Essen während des Konzerts vor sich hin gedeiht, um im Anschluss verzehrt zu werden. Sehr stilvolles Ambiente mit Kerzen- und Kronleuchtern. Ich spiele komplett ohne Verstärkung (noch eine Premiere) und merke nach den ersten Liedern, dass ich weder schreien noch die Gitarre verprügeln muss, damit die Leute mich verstehen. Die hören wirklich zu. Wahnsinn.

Fühle mich wohl und sicher und musiziere weit über eine Stunde, ohne das es mir oder dem Publikum langweilig wird. Nur einer verschwindet kurz vor Schluss auf’s Klo und kommt nicht wieder. Nach dem Konzert leckeres Essen (Sex des Alters) und gepflegte Konversation über meine Lieder und die Auftritte berühmter Kollegen in der Küche. Erfahre zum Beispiel, dass Dirk Zöllner vorher wahnsinnig aufgeregt war und angeblich nicht so gut Gitarre spielen kann wie ich. Das ist dann aber auch wieder eine Kunst für sich. Mit seiner Stimme kann Dirk aber auf sowas scheißen. Ich muss das immer irgendwie ausbalancieren.

Beschließe, dass ich noch viele solche Abende erleben möchte.

Danach zuviel Bier, weil ich meine alte Freundin Leipzig mal wieder treffen durfte.

Morgen rocken wir mit kompletter Band den Eisenacher Schlachthof. Volles Kontrastprogramm. Mal sehen, wie der Herr Liedermacher den Krach verträgt.

Bis gleich

Andreas

PS.: So sah das Plakat aus:

Plakat vom Soloauftritt in Leipzig

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